Menschen

Eine einzigartige Mischung unterschiedlichster Kulturen

Woher stammen die Filipinos? Über Jahrhunderte haben zahlreiche Einflüsse das Land geprägt und die Bevölkerung verändert: Ursprünglich stammen die Filipinos aus dem Volk der Malay, aber immer wieder mischten sich neue Kulturen in die Gesellschaftsstruktur – zunächst Chinesen, mit denen die Filipinos im frühen Mittelalter Handel betrieben, später Araber, während der Kolonialisierungen schließlich Spanier und Amerikaner.

Auch wenn es schwer fällt, ein ganzes Volk zu charakterisieren, so gibt es doch bestimmte Wesenszüge, die Besuchern auffallen werden und die sie begeistern: Wie alle anderen Gesellschaften mit malayischem Ursprung, so zeichnet sich auch die philippinische durch Zusammenhalt, Kameradschaftsgefühl und Gastfreundlichkeit aus. Hinzu kommen sehr enge familiäre Bindungen und – im Zuge der Kolonialisierung durch die Spanier – eine sehr ausgeprägte Religiosität: Über achtzig Prozent der Filipinos gehört heute dem römisch-katholischen Glauben an. Außerdem werden Besucher feststellen, dass die typisch spanische und lateinamerikanische Lust am Leben, dass Emotion und Begeisterung, überall präsent sind.

Der Einfluss Nordamerikas schließlich hat dazu geführt, dass die Philippinen heutzutage eines der wenigen Länder in ganz Asien sind, in dem die Bevölkerung in weiten Teilen mit der englischen Sprache vertraut ist: Die Philippinen gelten heute als das drittgrößte englischsprachige Land der Welt.

Die Philippinen bestehen aus 7107 – teilweise sehr kleinen – Inseln. Dementsprechend haben sich in vielen Landesteilen unabhängig voneinander eigene Sprachen und insgesamt über einhundert Dialekte entwickelt. Auch die Kulturen sind je nach Region so bunt und unterschiedlich, wie das gesamte Land. Gehen Sie auf Entdeckungsreise – auf den Philippinen begegnen Sie einer einzigartigen Vielfalt, die für viele Besucher unvergesslich bleibt.